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Microsoft Office 2013
erstellt am: 2013-02-19 09:54
Erstaunlich, welche Geschäftspraktiken der Softwareriese an den Tag legt. Mit der neuen Version Microsoft Office 2013 schränkt Microsoft die Nutzung auf einen PC ein, und nur auf den PC, auf dem die Software erstmalig installiert und aktiviert wurde. Geht der PC nach der Aktivierung kaputt, lässt sich Office 2013 nicht mehr auf einem anderen PC einsetzen. Da der Benutzer erst bei der Installation auf diesen Umstand aufmerksam gemacht wird, wenn er sich dann die seitenlange EULA durchliest, hat er die Software bereits gekauft. Somit kann er innerhalb von zwei Jahren die Software an den Händler zurückgeben, der hingegen von Microsoft nichts zu erwarten hat und bleibt auf den Kosten sitzen. (Quelle: Heise News)
Aus diesem Grund werde ich keinem meiner Kunden Microsoft Office 2013 verkaufen und empfehle den Umstieg auf ein anderes Produkt. Auf dem Markt haben sich inzwischen die kostenlosen Office-Suiten OpenOffice.org (ehemals StarOffice) und die daraus entstandene Weiterentwicklung LibreOffice etabliert.

End of Life für Windows XP
erstellt am: 2013-02-11 18:29
Die aktuelle Roadmap von Microsoft sieht den endgültigen Stopp des Supports für Windows XP für den 8. April 2014 vor. Das bedeutet, dass nach diesem Tag keine neu entdeckten Fehler gepatcht werden. Dann kann man sich vor Atacken aus dem Internet nur noch schützen, indem nicht mehr gesurft und keine Mails geholt werden, bestens sogar den Netzwerkstecker herausziehen. Virenscanner und Firewalls schützen nicht vor Sicherheitslücken in Windows. (Quelle: c't 2/2013)
Ebenso wie Windows ME und Windows Vista wird auch Windows 8 für viele nicht das ideale Betriebssystem sein. Somit bleibt oft nur der Umstieg auf Windows 7 für neuere PCs. Wer einen älteren PC besitzt, sollte sich mit dem Gedanken beschäftigen, unter Umständen auf eine der diversen Linux-Versionen zu setzen.
Für wen dieses alles nicht in Frage kommt, kann auch mit spezieller Software sein Windows XP so abzuschotten, dass nach jedem Neustart der alte Zustand wieder hergestellt wird. Somit haben Viren, Malware und andere Bösewichte kaum noch eine Chance. Der PC wird dadurch allerdings etwas langsamer, insbesondere beim Neustart, und die weitere Installation von Software umständlich. Egal für welche Lösung sich meine Kunden entscheiden, werde ich sie dabei unterstützen.